Desktop vs Laptop
Für Heimanwender oder Nutzer von Client-Bürorechnern besteht die einfachste Methode zum Energie sparen in der Verwendung von Notebooks. Der Stromverbrauch ist bei der Entwicklung von Notebooks von entscheidender Bedeutung. Schließlich entscheidet er über die Autonomie der Batterien, die selbst bei Prozessoren mit hohem Stromverbrauch mindestens einige Stunden betragen sollte. Infolgedessen sind Laptops mit LCD-Displays, Erweiterungskarten, Festplatten und CPUs ausgestattet, die in punkto Energieverbrauch zu den sparsamsten überhaupt gehören. Sämtliche CPU-Hersteller bieten spezielle mobile Versionen ihrer CPUs mit den Stromspartechnologien PowerNow! (AMD), SpeedStep (Intel) und LongRun (Transmeta) an.
Werden ein leistungsfähiges Notebook mit 30 Watt (einschl. LCD-Bildschirm, siehe Beispiel) und ein Desktop-PC mit 120 Watt nebst CRT-Bildschirm mit 80 Watt miteinander verglichen, ergibt sich ein Einsparungspotenzial von bis zu 80%. Selbst mit Notebooks, die als Desktop-Ersatz ausgelegt sind und einen größeren Bildschirm (16 bis 17 Zoll) sowie eine großzügigere Energieverwaltung aufweisen, betragen die Einsparungen noch immer weit über 50%.
In Gebieten mit Stromausfällen und Spannungsschwankungen könnten Notebooks (einschl. Akkus) sogar noch mehr einsparen. Denn der Einsatz von Desktop-PCs würde hierbei in der Regel ein Notsystem für unterbrechungsfreie Stromversorgung erfordern, um Datenverlusten vorzubeugen. Und ein solches System ist nicht nur ein zusätzlicher Kostenfaktor, sondern auch ein großer Stromfresser.
Insgesamt betrachtet kann sich die Anschaffung der etwas teureren Notebooks allein auf Grund der geringeren Stromkosten durchaus lohnen. Mit Hilfe der ENERGY STAR-Datenbank lässt sich das rechnerisch leicht nachvollziehen, wobei die jeweilige Nutzung und die voraussichtliche Lebensdauer des Produkts (normalerweise fünf Jahre) berücksichtigt werden. Doch trotz dieser Tatsache kann die Anschaffung eines Desktop-PCs auf Grund seiner Erweiterbarkeit unter zahlreichen Umständen unumgänglich sein.
Beispielsweise neigen Computerspieler und CAD-Ingenieure zumeist dazu, die neueste - und damit schnellste - Grafikkarte zu verwenden. Wird ein PC als kleiner Server oder für Heimserver-Anwendungen benutzt, können die Festplattenkapazität oder die Anzahl der Ports eines Desktops jederzeit problemlos erweitert werden. Darüber hinaus sind die meisten Desktop-PCs billiger als Notebooks - vor allem, wenn finanzielle Überlegungen zunächst wichtiger sind als die langfristigen Unterhaltskosten.
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| [Quelle: Intel Developers Forum 2002 / www.extremetech.com] |
ADEME, Future Electronics project.



